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MindMaps? Aber sicher!

Mind Maps sind gehirngerecht

Nach Gesichtspunkten der modernen Gehirnforschung ist das Mind Mapping eine Methode,  mit der Sie exzellente und kreative Denkleistungen erreichen können, da Sie durch das Mind Mapping gehirngerecht arbeiten. Gehirngerecht heißt, dass Sie Ihr Gehirn optimal nutzen.

Ihr Gehirn arbeitet assoziativ

Ihr Gehirn speichert Wissen in Beziehungen oder Assoziationen. Bei Apfel fällt uns Wilhelm Tell ein,  bei Weihnachten denken wir an Schnee. In herkömmliche Notizen hat ein Satz nur mit zwei anderen Sätzen eine Beziehung: mit dem Satz davor und dem danach. In Mind Maps können wir die Beziehungen zwischen den Schlüsselwörtern viel einfacher darstellen. Wir zeichnen an einen Ast einfach einen neuen und eine neue Beziehung ist hergestellt.

Mind Maps fordern beide Gehirnhälften

Ende der 60er Jahre machte der amerikanische Gehirnforscher Professor Roger Sperry eine weitreichende Entdeckung. Er fand heraus, dass die rechte und die linke Hemisphäre des Großhirns jeweils für unterschiedliche Funktionen verantwortlich sind (obwohl beide Teile des Großhirns grundsätzlich in der Lage sind alle Funktionen zu erfüllen).

Die linke Gehirnhälfte
Die linke Hemisphäre des Großhirns hat eine Dominanz in folgenden Bereichen:
 

Die rechte Gehirnhälfte
Die rechte Hemisphäre ist dagegen vorrangig in den folgenden Bereichen dominant:

  • verbale Sprache und Schrift
  • Zahlen
  • Ratio und Logik
  • Analyse, Details erkennen
  • Regeln und Gesetze
  • Wissenschaft
  • lineares Denken, Schritt für Schritt
  • Verständnis von der Zeit
 
  • Körpersprache
  • bildliche Vorstellungskraft und Tagträume
  • Intuition und Gefühl
  • Synthese, also einen Überblick bekommen
  • Kreativität
  • Kunst, Musik, Tanz
  • ganzheitliches und nonlineares Denken
  • räumliches Bewusstsein

Es kommt auf das  Zusammenspiel der linken und rechten Gehirnhälfte an

In unserer westlichen Welt wird häufig die linke Gehirnhälfte sehr viel stärker gefordert als die rechte. Denken Sie z.B. an die Schule - hier standen vielmehr logisch-analytische Denkprozesse im Vordergrund und Schwerpunkte lagen in den Bereichen Sprache und Zahlen. Aber nur wenn beide Hemisphären des Großhirns gut zusammenarbeiten und sich ergänzen, entstehen exzellente und kreative Denkleistungen. Deshalb ist es so wichtig, auch die rechte Gehirnhälfte in Denk- und Lernprozessen zu fordern.

Mind Maps beziehen beide Gehirnhälften mit ein

    Tipp

Wenn Sie verschiedene Farben in Ihren Mind Maps verwenden, können Sie damit ihre rechte Gehirnhälfte noch stärker stimulieren - so werden Sie noch kreativer!

     

Wenn wir ein Mind Map zeichnen, sprechen wir beide Gehirnhälften gleichermaßen an.  Durch die bildhafte Darstellung, durch das Zeichnen der Äste und durch ergänzende Zeichnungen und Bildchen stimulieren wir die rechte Gehirnhälfte. Durch die sprachlichen Elemente wie Schlüsselwörter und Symbole im Mind Map beschäftigen wir den linken Teil des Großhirns. Mit dieser beidseitigen Forderung unseres Gehirns fördern wir ein ganzheitliches Denken.

Wie sich das Mind Mapping für Sie positiv auswirkt

Wenn Sie Mind Maps regelmäßig  einsetzen, können Sie vielleicht feststellen,

  • dass Sie sich besser erinnern können,
  • dass Sie deutlich weniger Zeit brauchen, um Notizen zu machen und Ihre Notizen auszuwerten,
  • dass Sie mit Spaß und Freude daran gehen, Ihre Gedanken aufzuschreiben,
  • dass Sie schneller und kreativer neue Ideen entwickeln können und
  • dass Sie allgemein die Informationsflut besser bewältigen können.

 

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